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Tristar FR-6990 Crispy Fryer XL im Test

ModellnummerFR-6990
Leistung1500 Watt
Produktabmessungen39,2 x 34 x 33,2 cm
Fassungsvermögen800 g
Geeignet für3 Personen
Bluetooth
Rotierender Rührarm
Spülmaschinenfeste und abnehmbare Teile
Timer
Auto-Off Funktion am Ende der Garzeit
Temperatureinstellung

Gesamtbewertung

67.5%

Ausstattung
72%
Verabreitung
56%
Fassungsvermögen
58%
Fritierergebnis
84%

Testbericht Tristar FR-6990 Crispy Fryer XL

Die Marke Tristar ist bekannt für preisgünstige Haushaltsgeräte, die oft du oft bei Discountern kaufen kannst. Da Heißluftfritteusen voll im Trend liegen, gibt es inzwischen ein sehr breites Angebot. Um deine Kaufentscheidung zu erleichtern, teste ich nun die Tristar FR-6990 Crispy Fryer XL.

Verabreitung, Funktions- und Lieferumfang

Die Tristar FR-6990 kommt in zweckmäßigem Design daher. Das schwarze Kunststoffgehäuse mit silberfarbenen Details fällt mit 39 x 33,8 x 32,8 cm kleiner aus, als beispielsweise der Philips Airfryer. Der Garraum der Tristar ist allerdings mit 800g Fassungsvermögen größer und für drei bis vier Portionen bemessen. Die Verarbeitung ist sauber, doch mit einigen Rillen an den Übergängen nicht mal eben mit einem Wisch gereinigt. Oben befindet sich ein versenkbarer Transportgriff. Die FR-6990 verzichtet auf digitalen Schnickschnack, was dir das Erlernen der Programmierung am Touchpad erspart. Über dem Griff sind zwei selbsterklärende Bedienelemente. Der untere Drehknopf dient zur Einstellung der Garzeit bis maximal 30 Minuten, darüber kannst du an einem Rad die Temperatur von 80 °C bis 200 °C einstellen. Zwei Kontroll-Leuchten zeigen die Aufheizphase sowie die erreichte Betriebstemperatur mit akustischem Fertig-Signal an. Die Leistung beträgt 1500 Watt, zusätzliche Sicherheit gibt ein Überhitzungsschutz. Eine mehrsprachige Bedienungsanleitung liegt bei, doch kein Rezeptheft. Eine kleine Tabelle mit einigen frittierbaren Snacks, Quiche und Kuchen gibt dir den groben Überblick zu Gardauer und Temperatur. Auf weiteres Zubehör wie Snackkorb oder Trenner verzichtet Tristar. Ein Pluspunkt ist der herausnehmbare Innentopf, der abtropfendes Fett aus dem Frittierkorb auffängt. Der runde Frittierkorb eignet sich besonders gut für kleine Dinge wie Gemüsestreifen, da Tristar anstelle des üblichen Gittergeflechts Lochblech verwendet hat.

Das Frittieren im Praxistest

Zum Einstand soll es Backofen Pommes frites geben. Die Füllmenge ist mit maximal 700 g angegeben, doch dann ist kaum noch Raum für das obligatorische Schütteln da. Eine Viertelstunde bei 200 °C sollte die perfekte Einstellung sein. Mit einem Klick schließt die Schublade, nach dem Piepton setzt das Gebläse ein – überraschend leise. Bei 7 Minuten Restzeit haben die Fritten schon reichlich Farbe angenommen. Ich versuche den Timer zurückzudrehen, doch das geht nur mit Gewalt, also lass ich das lieber sein und ziehe den Stecker heraus. Eine zu niedrig eingestellte Temperatur kannst du problemlos höher nachregulieren. Als nächste Prüfung stehen frische Kartoffel-Wedges an, die ich vor dem Einfüllen mit einem halben Esslöffel Pflanzenöl und Gewürzen mische. Bei frischen Kartoffeln erhöht sich die Maximalmenge auf 800 g und die Garzeit verlängert sich geringfügig. Das Gerät gestartet wendete ich mich anderen Dingen zu. Als es Zeit zum Schütteln ist, sehe ich weißen Dampf aus dem Frittierfach aufsteigen, obwohl die Temperatur wie angegeben ist. Beim hektischen Nachsehen verbrenne mir gleich die Fingerkuppen am heißen Gehäuse. Der erwartete Cool Touch ist leider nicht gegeben. Die Ursache des Dampfs ist glücklicherweise harmlos, wie ich der Anleitung entnehme. Abgelaufenes Öl sammelt sich im Topf und verdampft. Super gelingen marinierte Hähnchenteile, Steaks und panierte Snacks, die ich zur Halbzeit wende. Um die Backfunktion zu nutzen, wird eine passende Kuchenform in den Behälter gestellt, knusprige Brötchen kannst du nach 10 Minuten genießen.

Fazit

Die Tristar FR-6990 Crispy Fryer XL Heißluftfritteuse ist ein gutes Einsteigermodell. Mit großem Garraum und einfacher Bedienung eignet sie sich für Familien und ist vor allem bei Pommes frites eine starke Konkurrenz für den Backofen. Kleine Mankos wie Einweg-Temperaturwahl oder fehlende Kabelaufwicklung macht der günstige Preis zwar wieder wett; Wer jedoch ein paar Euro mehr investieren kann, ist mit dem Preis-Leistungs-Sieger, der Princess Fritteuse Digital Aerofryer XL besser bedient.


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