Skip to main content

Tefal Actifry Express AH9500 XL im Test

Marke
ModellnummerAH9500
Leistung1550 Watt
Produktabmessungen49 x 38,2 x 29,9 cm
Fassungsvermögen1500 g
Geeignet für6 Personen
Bluetooth
Rotierender Rührarm
Spülmaschinenfeste und abnehmbare Teile
Timer
Auto-Off Funktion am Ende der Garzeit
Temperatureinstellung
Rezeptbuch

Inklusive

Besonderheiten

Verbesserte ActiFry Technologie: bis zu 30 % schneller


Gesamtbewertung

91.25%

Ausstattung
90%
Verabreitung
88%
Fassungsvermögen
95%
Fritierergebnis
92%

Testbericht Tefal Actifry Express AH9500 XL

Dass man Pommes frites, Nuggets und andere frittierte Leckereien ohne Fettbad zubereiten und genießen kann, dafür sorgen die modernen Heißluftfritteusen. Die Tefal Actifry Express AH9500 XL ist dabei keine Ausnahme. Sie verspricht eine komfortablere Anwendung und eine vielfältige Zubereitung. Ob die Pommes in ihr auch wirklich knackig werden habe ich getestet.

Verarbeitung, Funktions- und Lieferumfang

Nach dem auspacken kommt eine weiß/graue Heißluftfritteuse in einem optisch modernen Design und einer hochwertigen Verarbeitung zum vorschein. Dass sie recht groß ist, ließ schon der Karton erahnen. Dabei lag eine bebilderte Kurzanleitung, ein Dosierlöffel für das Öl sowie ein Rezeptbuch mit zwölf diversen Rezepten für Fleisch, Geflügel, Gemüse und Fisch.

Der Korpus der Heißluftfritteuse ist komplett aus hochwertigem Kunststoff gefertigt. Auch der mittig angeordnete Rührarm und das Fettsieb bestehen teilweise daraus. Für den herausnehmbaren Garbehälter wurde Keramik auf Siliciumbasis, die sogenannte RESISTANT S-Technologie, verwendet. Außerdem ist er mit einer kratzfesten Antihaftversiegelung versehen. Zum komplikationslosen Herausnehmen des Behälters brauchte ich nur den grünen Knopf an der Vorderseite der Heißluftfritteuse kurz zu drücken. Der Garbehälter hat Platz für eineinhalb Kilogramm Frittiergut. Dieses wird bei konstanten 150 Grad Celsius dank der automatischen Temperaturkontrolle schonend gegart. Und dies, dank der Actifry Technologie mit nur drei Prozent Fett. Da sie relativ groß ist und viel Platz benötigt, lässt sie sich schwer in kleine und enge Küchen integrieren.

Dank des nutzerorientierten LED-Displays und der übersichtlichen Konzeptionierung ist die Menüführung sehr einfach. Die Bedienung des Gerätes erfolgt über den Ein-/Ausschalter, der sich unterhalb des LED-Displays befindet, und den daneben liegenden Timertasten „-“ und „+“. Mit ihnen konnte ich die Zubereitungszeit einstellen. Kontrolliert werden kann die Zeit der Zubereitung über das LED-Display. Übrigens auch während des Betriebes. Das Vorhandensein eines gläsernen Deckels zur optischen Prüfung des Frittiergutes empfand ich als sehr positiv. Vorteile des rotierenden Rührarmes sind der minimale Ölverbrauch beim Garen und dass ein Anbrennen des Gargutes durch die Rotationen nicht möglich ist. Bei einer Leistung von 1.550 Watt stand das gewünschte Gericht nach circa 30 Minuten zum Verzehr bereit. Nach dem die Heißluftfritteuse fertig war, ertönte ein Signalton. Das Gerät stoppte dank Autostopp automatisch. Dies tat es auch, als ich den Deckel während des Frittiervorganges zum Nachlegen von Gemüse öffnete.

Die herausnehmbaren Teile, außer der Basis, können abgenommen und gesäubert werden. Da alle abnehmbaren Teile spülmaschinenfest sind, habe ich sie ohne Probleme in der Spülmaschine gereinigt.

Das Frittieren im Praxistest

Die Tefal Actifry Express garantiert das schonende Garen durch Frittieren, Braten und Kochen mit und ohne Öl durch schnelle Heißluftzirkulation. Sogar für flüssige Rezepte ist diese Fritteuse geeignet. Und dass ich dies sofort ausprobieren wollte, ist nicht nur der Animation meiner Familie zu verdanken. Vor dem ersten Frittieren habe ich das Gerät gründlich ausgewaschen.

Zuerst standen Pommes frites aus frischen Kartoffeln auf dem Speisezettel. Nachdem ein Kilogramm rohe Kartoffeln geschält und zu Stiften geschnitten waren, gab ich sie in die Fritteuse. Danach habe ich mit dem Dosierlöffel Öl darüber verteilt und den Deckel geschlossen. Jetzt brauchte ich nur noch den Timer einstellen und den Ein-/Ausschalter betätigen. Nun begann der rotierende Rührarm, in Kombination mit einem pulsierenden Heißluftstrom, zu arbeiten. Mithilfe der automatischen Temperaturkontrolle wurden die Sticks bei gleichbleibenden 150 Grad Celsius schonend gegart. Nach 28 Minuten ertönte ein Signal, was mir sagte, dass meine Pommes frites fertig waren. Die Fritteuse hatte sich gemäß ihrer Auto-Off Funktion nach Ende der Garzeit abgeschaltet. Das Resultat waren knackige, goldgelbe wohlschmeckende Pommes frites, die gut gewürzt mit Mayonnaise oder Ketchup großen Anklang fanden. Was ich auch als sehr angenehm empfand: Bei Benutzung der Actifry Fritteuse entsteht im Gegensatz zu anderen Fritteusen keine Geruchsbildung. Unangenehme Gerüche in der Küche gehören mit ihr der Vergangenheit an.

Wenn einmal die schnelle Küche angesagt ist, lässt sich das Gericht Geschnetzeltes schnell mit der Heißluftfritteuse zubereiten. Dazu habe ich Fleisch und etwas Öl in die Fritteuse gegeben. Nachdem es angebraten war, öffnete ich den Deckel per leichten Druck des grünen Knopfes. Die Actifry stoppte und ich legte Tomaten, Zucchini, Zwiebeln, Paprika Champignons und Gewürze dazu. Auch Soße kann gleich mit zubereitet werden. Nach dem Verschließen des Deckels arbeitete sie bis zum Ablauf der eingestellten Zubereitungszeit, je Menge circa 20 bis 30 Minuten, weiter. Nach dem Signalton kann dann das schmackhafte und zarte Geschnetzelte auf dem Teller angerichtet werden.

Natürlich wollte ich meine Familie mit ihrem Lieblingsgericht „Schweinefilet an Kartoffeln“ überraschen. Ob ich dies wohl auch mit der Heißluftfritteuse zubereiten könnte? Ich schälte die Kartoffeln und schnitt sie in Scheiben. Nach dem Abtrocknen legte ich sie in den Garbehälter der Actifry und verteilte einen halben Dosierlöffel Öl darüber. Den Deckel zu und circa 15 Minuten garen. Danach öffnete ich den Deckel wieder und tat die mit Pfeffer, Salz und Paprika gewürzten Fleischscheiben zu den Kartoffeln und verteilte ebenfalls einen halben Dosierlöffel Öl darüber. Nun kommt der Deckel nochmals darauf und das Gericht muss weitere 15 Minuten garen. Erst jetzt habe ich den Garheitsgrad des Fleisches geprüft. Dabei habe ich Fleischstücken, die zusammenhingen, getrennt. Da Soße für mich eine wichtige Rolle spielt, fügte ich noch etwas dickflüssige Soße dazu und ließ die Fritteuse noch fünf Minuten arbeiten. Nach diesen fünf Minuten erinnert der Signalton daran, dass das Gericht für das Anrichten fertig ist. Es ist sehr lecker und als Hauptmahlzeit gut geeignet. Da aber die Kartoffeln durch die Soße nicht so knusprig sind, kann man die Soße auch erst auf dem Teller dazugeben.

Generell kann ich sagen, dass alles was in einer Pfanne gekocht oder gebraten wird, auch in der Actifry Heißluftfritteuse zubereitet werden kann. Die Zugabe der Lebensmittel sollte in der Reihenfolge ihrer Garzeit erfolgen. Beim Frittieren größere Stücke (Schnitzel) habe ich den Rührarm entfernt und etwas mehr Öl hineingegeben. Das Frittiergut ist dann kurz zu drehen. Aufgefallen ist mir, dass die Actifry Express XL während des Betriebes laute föhnähnliche Geräusche von sich gibt. Dies kann in einer kleinen beengten Küche schon mal nerven.

Fazit

Die Tefal Actifry Express AH9500 XL habe ich als eine solide, gelungene Heißluftfritteuse kennengelernt. Ein großes Plus ist ihre edle Verarbeitung und ihre kompromisslose Qualität. Sie eignet sich aufgrund ihres Fassungsvermögens besonders für das Bekochen größerer Familien. Aber auch kleinere Haushalte mit Kindern und auf ihre Gesundheit bedachte Personen freuen sich über frisch und gesund zubereitete Leckereien. Die Heißluftfritteuse von Tefal erfüllt alle meine Erwartungen. Die mit ihr zubereiteten Gerichte sind nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm. Wenn Du jedoch lieber mehrere Speisen gleichzeitig zubereiten möchtest, solltest Du unbedingt meinen Tefal ActiFry YV9601 2in1 Test lesen.


Scroll Up