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Tefal ActiFry Smart XL mit Bluetooth AH9808 im Test

Marke
ModellnummerAH9808
Leistung1550 Watt
Produktabmessungen38 x 48,9 x 29,5 cm
Fassungsvermögen1500 g
Geeignet für6 Personen
Bluetooth
Rotierender Rührarm
Spülmaschinenfeste und abnehmbare Teile
Timer
Auto-Off Funktion am Ende der Garzeit
Temperatureinstellung
Rezeptbuch

App mit 200 Rezepten und Ernährungscoaching

Besonderheiten

Verbesserte ActiFry Technologie: bis zu 30 % schneller


Gesamtbewertung

91.25%

Ausstattung
92%
Verabreitung
88%
Fassungsvermögen
95%
Fritierergebnis
90%

Produkttest Tefal ActiFry AH9808 Smart XL mit Bluetooth

Die neue Tefal Heißluft-Fritteuse mit Programmsteuerung über Bluetooth weckte meine Neugierde. Die Aussicht auf kalorienarme, über die zugehörige App zubereitete Gerichte hat mich bewogen, die AH9808 ActiFry Smart XL zu testen.

Verabreitung, Funktions- und Lieferumfang

Die Größe des gelieferten Kartons ist schon imposant. Aufgrund der guten Auspolsterung mit Styroporteilen haben Transportschäden keine Chance. Das 6 Kilo schwere, 1550 Watt starke Gerät ist bereits betriebsbereit zusammengesetzt. Praktisches Design: Im Gegensatz zu anderen Heißluft-Fritteusen erlaubt der transparente kuppelförmige Deckel aus jedem Blickwinkel Kontrolle über den Gar-Status. In einem Gang können bis zu 1,5 kg frittiert werden, sodass bis zu sechs Personen gleichzeitig ihre Pommes frites auf den Teller bekommen. Der Messlöffel für das Öl und einen Pinsel entnehme ich aus dem Garraum, wie auch den Frittier-Einsatz und den Rührarm, um diese vor dem ersten Gebrauch kurz abzuwaschen. Die Haube kann ebenfalls abgenommen werden. Eine bebilderte Anleitung liegt separat bei. Da Antrieb und digitales Bedienfeld hinten anschließen, benötigt die ActiFry mit 38 x 48,9 x 29,5 cm Gehäusemaßen relativ viel Platz auf der Arbeitsfläche und eine Steckdose in nächster Nähe, denn das Stromkabel ist ziemlich kurz. Vielleicht ist das bewusst so, denn zum Ausschalten zwischendurch muss der Netzstecker gezogen werden: Tefal hat auf einen An-Aus-Schalter verzichtet. Zum Ende der Garzeit aktiviert sich jedoch die Auto-Off-Funktion. Auf dem Bedienfeld kann nur ein Timer manuell eingestellt werden, die Temperatur regelt sich automatisch. Schon vor dem Kauf der Fritteuse habe ich die kostenlose App „Mein ActiFry“ heruntergeladen und geschaut, was das Gerät alles kann. Aktuell sind 200 Rezepte für Endgeräte mit Android und IOS im digitalen Rezeptbuch abrufbar. Einige Funktionen können erst über die Bluetooth-Verbindung zur ActiFry oder mit der Registrierung bei Tefal genutzt werden.

Das Frittieren im Praxistest

Meiner Vorfreude folgte schnell die erste Ernüchterung: Die Bluetooth Verbindung von der Fritteuse zu meinem Samsung Galaxy S 6 Smartphone kommt nicht zustande. Daher ein wichtiger Hinweis an alle Kaufinteressenten: Mobiltelefone oder Tablets mit Android 6 (Marshmallow) funktionieren nicht – und das Handy muss Bluetooth Low Energy Profil (BT4.0) unterstützen. Welche Smartphones mit der ActiFry zusammenarbeiten, kannst du auf der Tefal-Webseite http://www.actifrysmart.tefal.de/img/Liste_der_kompatiblen_Gerate.pdf nachlesen. Zum Glück besitze ich auch ein iPad, womit ich erfolgreich die Verbindung herstelle. Aus dem Startmenue der App kannst du Rezepte durchstöbern und die Schritt-für-Schritt-Anleitung starten. Nur in Verbindung mit der ActiFry öffnet sich der Menüpunkt “Meine Programme”, bei dem der Ernährungscoach für Mittag- und Abendessen einen wöchentlichen Ernährungsplan vorschlägt. Eine gute Idee, den Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten. Mein Test-Gericht, ein Ragout mit Hähnchenbrust, Champignons und Kartoffeln in Soße ist tadellos gelungen. Beim nächsten Mal waren TK-Pommes frites an der Reihe. Und dort war ich froh über die Einblick-Möglichkeit, denn die automatische Garzeit war deutlich zu lang. Schnell den Stecker gezogen, bevor alles schwarz wird – also, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinengeeignet, was den häufigen Einsatz eindeutig begünstigt.

Fazit

Die Tefal AH9808 ActiFry Smart XL Heißluft-Fritteuse mit Bluetooth-Verbindung und begleitender App ist das Richtige für unerfahrene Köche oder Leute, die wenig Zeit haben. Abgesehen von einigen Kinderkrankheiten, wie die Länge der automatischen Garzeiten, ist diese Art zu kochen zumindest in meinem Haushalt zukunftsweisend. Die verschiedensten Gerichte, mit Soße oder frittiert, entwickeln dank Nährstoff schonender Heißluft-Technologie viel intensiveres Aroma, dass ich nicht mehr missen möchte.


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