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Stromkosten Heißluftfritteuse oder Elektroofen – Wer ist Sparsamer?

Wer sich auf die Suche nach einer Heißluftfritteuse macht, kommt schnell an den Punkt der Kosten für Strom. Denn nicht nur kostet eine solche Fritteuse Geld in der Anschaffung und ist ein weiteres Küchengerät, sondern es muss ebenfalls Strom aufgewendet werden, um dieses zu betreiben. Doch um ein zweifelsfreies Urteil fällen zu können, müssen wir uns erst die Arbeitsweise der verschiedenen Geräte näher ansehen. Denn Pommes frittieren kannst Du ja schon im Backofen. Warum solltest Du dann Geld ausgeben für etwas, das Du im Eigentlichen schon besitzt?

Arbeitsweise des Umluft-Elektrobackofens

Das Vorgehen ist hier ganz einfach. Wir besorgen uns etwas, das wir zubereiten wollen aus dem Supermarkt. Anschließend schalten wir den Backofen ein, um diesen vorzuheizen. Dies ist ein üblicher Vorgang bei fast allen Speisen, die wir im Elektroofen zubereiten wollen. Jedoch ist der Garraum recht groß und damit vergehen nicht selten gut 10 Minuten, bis der Ofen die optimale Temperatur erreicht hat.

Anschließend wird der vorgeheizte Umluft-Elektrobackofen beispielsweise mit Pommes befüllt. Dabei geht immer etwas von der bereits gestauten Hitze verloren. Damit die Pommes knusprig werden, müssen diese in der Regel rund 30 Minuten in dem Backofen verbleiben, wobei diese mehrfach gewendet werden müssen, um einen einheitlichen Bräunungsgrad zu erhalten. Auch dabei geht Hitze verloren, die, wie schon beim Befüllen, immer wieder ausgeglichen werden muss. Insgesamt läuft der Elektroofen also in etwa 40 Minuten.

Arbeitsweise der Heißluftfritteuse

Je nach Modell der Heißluftfritteuse müssen drei Minuten oder gar nicht vorgeheizt werden. Dementsprechend können wir hier die Pommes gleich oder nach kurzer Zeit bereits in den dafür vorgesehenen Behälter füllen. Anschließend benötigen wir für 3 Personen im Schnitt 15 Minuten, wobei die Pommes etwa alle 5 Minuten kurz geschüttelt werden sollten. Jedoch gibt es Modelle von Heißluftfritteusen, die diese Aufgabe dank eines Rührarms vollautomatisch übernehmen. Im Schnitt erhalten wir nach rund 18 Minuten gleichmäßig knusprige Pommes in sehr guter Qualität, die nicht vor Fett triefen.

Bei der Heißluftfritteuse kann es jedoch vorkommen, dass Du etwas experimentieren musst, bis Du die optimale Zeit und Temperatur gefunden hast, damit die Pommes so werden, wie Du Dir das vorstellst. Einige Geräte ermöglichen es Dir, dass sich diese Einstellungen speichern lassen, damit diese in Zukunft automatisch ausgewählt werden kann. Damit erhalten wir ein stetig gleiches Ergebnis.

Stromkosten der beiden Varianten

Nun kennen wir die Arbeitsweise beider Geräte. Dabei ist auffällig, das wir im Fall der Heißluftfritteuse rund 22 Minuten weniger Zeit für die gleiche Tätigkeit benötigt, als der Elektroofen. Doch wie verhält es sich, wenn wir die Geräte regelmäßig nutzen. Als Beispiel bereiten wir uns 7 Tage eine kleine Portion Pommes zu.

Backofen

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 0,82 Kilowattstunden und einer Nutzung von 30 Minuten am Tag für 7 Tage, ergibt sich bei dem durchschnittlichen Strompreis von 0,29 Cent je Kilowattstunde ein Strompreis von etwa 1,02 Euro in der Woche. Das sind 53,04 Euro im Jahr.

Heißluftfritteuse

Hingegen eine Heißluftfritteuse mit 1500 Watt, bei einer Nutzung von 15 Minuten am Tag, für 7 Tage in der Woche, bei gleichem Strompreis etwa 0,46 Cent in der Woche kostet. Auf das Jahr gerechnet macht das 23,92 Euro.

Fazit

Clever eingesetzt, kannst Du mit deiner Heißluftfritteuse durchaus etwas Geld im Jahr sparen.


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