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Klarstein VitAir Fries im Test

Marke
ModellnummerFRY1-Vitair-FriesB-V2
Leistung1400 Watt
Produktabmessungen26 x 31 x 32 cm
Fassungsvermögen500 g
Geeignet für2 Personen
Bluetooth
Rotierender Rührarm
Spülmaschinenfeste und abnehmbare Teile
Timer
Auto-Off Funktion am Ende der Garzeit
Temperatureinstellung

Gesamtbewertung

76.5%

Ausstattung
77%
Verabreitung
96%
Fassungsvermögen
43%
Fritierergebnis
90%

Produkttest Klarstein VitAir Fries

Im Programm der Berliner Marke Klarstein, deren schick designte Küchengeräte aus TV-Kochshows bekannt sind, findest du auch diverse Heißluftfritteusen. Wie die ölfreie Zubereitung von Pommes frites und Snacks mit der Klarstein VitAir Fries klappt, erfährst du im nachfolgenden Test.

Verabreitung, Funktions- und Lieferumfang

Aus dem Karton packe ich das Gerät, den Frittierbehälter, den Korbeinsatz und eine mehrsprachige Bedienungsanleitung aus. Das Inventar ist damit sehr übersichtlich, aber laut Hersteller soll die Handhabung ja auch einfach vor sich gehen. Das schwarze Gehäuse ist mit 26 x 31 x 32 cm ausgesprochen kompakt und solide verarbeitet. Auf den ersten Blick könnte die 4,9 Kilo leichte VitAir Fries der kleine Bruder des Philips Airfryers sein, doch im Detail ist die Klarstein ausgefeilter. Das riesige Touchpad ist optisch sehr gut gelungen. An der linken Seite regulierst du die Temperatur in 5-Grad-Schritten von 60 °C bis 200 °C über Richtungspfeile, an der rechten Seite die Garzeit. Bei 1400 Watt Leitung kannst du genau die passenden Werte zum Frittieren, Auftauen, Backen oder Aufwärmen einstellen. Anfangs hilft dir dabei eine Menütabelle mit Zeit- und Temperaturempfehlungen in der Broschüre. In 10 Minuten bringt ein voreingestelltes Schnell-Programm mit bei 180 °C das Essen auf den Tisch und die Startzeitverzögerung kannst du von 30 Minuten bis zu 12 Stunden programmieren. Alle Parameter können während des laufenden Programms geändert werden. Vorbildlich ist hier die Kindersicherung für den Touchscreen, denn laute Pieptöne, die an ein PC-Spiel erinnern, animieren so manche kleinen Finger zum Spielen. Eine weitere Sicherung für die Korbentriegelung befindet sich an dem Haltegriff für die Schublade. Eine blaue Abdeck-Klappe verhindert beim Herausnehmen des Frittierkorbs versehentliches Betätigen. Das 1 Meter lange Stromkabel ist dank dreipoligem Gerätestecker platzsparend abnehmbar. Etwas irreführend ist die Angabe “Frittierbehälter mit 3 Liter Fassungsvermögen”. Damit sind die Abmessungen der Wanne gemeint (25,5 x 13 x 31 cm), der Frittierkorb ist mit 19 x 9,5 x 19 cm für 1 – 2 Portionen ausgelegt.

Das Frittieren im Praxistest

Bei Stromzufuhr blinkt zuerst nur das Einschalt-Symbol, das nach drei Sekunden langem Drücken mit erneutem Piepen das Display aktiviert. Danach programmiere ich 200 °C und 20 Minuten, fülle den Korb gut zur Hälfte mit TK-Pommes frites. Zwei Mal Durchschütteln ist bei dieser Gardauer empfehlenswert. Beim Öffnen nimmst du das gesamte Unterteil mit Gehäuse, Behälter und Frittierkorb heraus. Gut finde ich, dass der Timer, das Gebläse und Heizung pausiert, bis das Modul wieder richtig eingeschoben ist. Das Ergebnis sind perfekte Pommes frites und es ist erstaunlich, wie viel verstecktes Fett sich im Behälter angesammelt hat. Kalorienarmes, leckeres Essen kannst du so einfach zubereiten mit der Klarstein VitAir Fries. Vorfrittierte Snacks wie Chicken Nuggets, Frühlingsrollen und sämtliche Kartoffel-Varianten geniest du ohne Reue bei kleiner Stromrechnung. Marinierte Steaks, Hähnchenkeulen, panierte Fischfilets und Frikadellen bestehen mit Bravour. Auch das Aufbacken von 5 tiefgefrorenen Brötchen ist Ruck-Zuck erledigt. Den Abwasch der antihaftbeschichteten Teile übernimmt anschließend die Spülmaschine, das Gehäuse lässt sich unkompliziert mit einem feuchten Tuch abwischen.

Fazit

Die Klarstein VitAir Fries ist eine Top-Heißluftfritteuse der Einsteigerklasse. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist sie unübertroffen, benötigt wenig Platz, ist bedienerfreundlich und arbeitet leise. Für den kleinen Haushalt, wo viel frittiert wird, ist die VitAir absolut zufriedenstellend. Etwas störend empfinde ich die lauten Piepsignale und der Einschub hakelt manchmal, doch nützliche Funktionen wie Kindersicherung und Startzeitvorwahl entschädigen dafür.


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